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SHARED EXISTENCE

11. 12. 2025 – 4. 3. 2026
Opening: 10 December 2025, 6:00 pm / Guided tour with the curator: 4:30 pm
Information and catalogue for Download, https://duul.cz/en/exhibitions/sdilene-existence
Press review / Alarm https://denikalarm.cz/2026/01/my-vy-oni-vystava-sdilene-existence-v-usteckem-dome-umeni-laka-na-dialog-o-dialogu/

Artists and collectives: Pojď ven!/Av avri! z.s., Efemér, Eva Jiřička, Helush Yiraq, Katarina Šević a Gergely László, Polina Khatsenko, Ramiro Wong, Romana Hagyo a Silke Maier-Gamauf, Slavs and Tatars, Družstvo Racek, Sounáležitost v postsoučasnosti, Tereza Sýkorová
Curator: Petra Widžová

The exhibition Shared Existence explores art as a way of creating new interpersonal connections, knowledge, and understanding through works based on shared experience and collective practice. Under what conditions can art become a tool for strengthening human relationships, for informal education, for exploring what we hold in common, or even as a catalyst for change?

Die fotografischen Inszenierungen zu Gender and placement in Public Spaces in Usti nad Labem entwickelten wir in einem geladenen Arbeitsaufenthalt in Usti nad Labem (CZ, 2025) für die Ausstellung Shared Existence im House of Art Usti nad Labem. Wir wählten hierfür Orte in der Stadt aus, deren Nutzung Gegenstand von Aushandlungsprozessen ist: die Faculty of Art and Design, das Regional Authority Office Building und die Northern Terrace Siedlung.

Das Projekt versteht sich als künstlerische Forschung über jene räumlichen Ordnungen, die an den ausgewählten Orten den Stadtraum strukturieren. Räumliche Ordnungen sind immer auch Geschlechterordnungen und soziale Ordnungen, die (Un-)Möglichkeiten der Raumnutzung festlegen oder verhindern und bestimmten Personen Plätze zuweisen oder auch verweigern. Sie werden nicht nur durch bauliche Setzungen, sondern auch gesellschaftliche Regeln und die Darstellung und Wahrnehmung von Räumen strukturiert. Unsere Inszenierungen folgen Judith Butlers Konzept von „vulnerabiltiy and resistance“, indem wir in wechselseitiger Bezugnahme, aus vulnerablen Positionen zum Thema machen, für welche Personen welche Räume zugänglich oder auch verschlossen sind. Hierbei loten wir das Potential künstlerischer Arbeiten aus, in räumliche Ordnungen, die immer auch Geschlechterordnungen sind, zu intervenieren, sie in Frage zu stellen oder umzuschreiben.

Exhibtion overview