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KUNSTSAMMLUNG des Landes OÖ

Iris Christine Aue, Hubert Ebenberger, Reinhard Gupfinger, Romana Hagyo
& Silke Maier-Gamauf, Maria Hanl, Inga Hehn, Rainer Nöbauer & Frank Tang,
Adelheid Rumetshofer, Birgit Schweiger, Johannes Steininger, Violetta Wakolbinger, Ingrid Wurzinger-Leitner
Kuratorinnen: Elisa Andessner und Verena Hullik

Studiogalerie im Ursulinenhof, 2. OG
Finissage im Herbst: Donnerstag, 24. September 2020, 19 Uhr
https://www.diekunstsammlung.at/2191.htm
Pressespiegel https://www.diekunstsammlung.at/99.htm

(Un-)verhüllt unverblümt beschäftigt sich mit geschlechtlich und kulturell codierten Zuschreibungen an menschliche Körper. Der Titel sprich das Ver- und Enthüllen an, das in Zeiten der Corona-Krise neue Dimensionen bekommen hat und versteht sich kritisch-ironisch. Köper, ihr Handeln und ihre Repräsentationen werden von Zuschreibungen und Stereotypisierungen geprägt, die geschlechtlich konnotiert sind. Diese dienen unter anderem der Lesbarkeit und Einordnung, schreiben aber auch Bekanntes, Gewohntes und Erwünschtes fest.

In den fotografischen Inszenierungen werden die Rollen vor- und hinter der Kamera fortlaufend gewechselt. Durch das Verformen, Einwickeln und Bewegen werden Sehgewohnheiten und Einschätzungen von Körpern in Frage gestellt und unverblümt Unklarheiten forciert. Hierzu werden unterschiedliche Materialen und Stoffe verwendet. Durch das Wickeln und Dehnen sollen Aspekte des Monströsen angesprochen werden.

Zur Ausstellung (Pressetext): Als erste Ausstellung der KUNSTSAMMLUNG nach Beginn der Corona-Pandemie thematisiert UNTITLED künstlerisches Arbeiten in Krisenzeiten. Welche Arbeiten entstehen in Zeiten von Unsicherheit und Angst? Wie verorten sich KünstlerInnen in den Untiefen der Krise? Wie haben sich speziell in der Corona-Krise Selbstisolation und Existenzangst auf das Leben und Arbeiten von KünstlerInnen ausgewirkt? Darauf bezugnehmend beleuchtet UNTITLED Krisen und Möglichkeiten, diese künstlerisch zu erfassen. Künstlerisches Arbeiten ist Handeln. Im Tun werden Bewältigungsstrategien zum Ausdruck gebracht. Unklarheiten können dadurch Raum und Form erhalten, mit der Chance, transformiert zu werden. Die Ausstellung widmet sich zudem thematisch dem Physischen, dem Körperlichen. Die Wechselbeziehung von Annäherung und Distanzierung drängt sich uns in der aktuellen Situation unwillkürlich immer wieder auf und spielt in der Konzeption vieler Arbeiten eine Rolle.

Zurücklassen – Aufgreifen – Aneignen II

Schloss Wolkersdorf
Kurator*innen: Maria Hanl, Silke Maier-Gamauf

Künstler*innen: Elisa Andessner, Rahel Bruns, Ilse Chlan, Romana Hagyo, Maria Hanl, Silke Maier-Gamauf, Christoph Schwarz und Reinhold Zisser

Der urbane Raum ist das Aktionsfeld, das die Künstlerinnen mittels Zeichnung, Video, Objekt und Fotografie zum Thema ihrer künstlerischen Forschung machen. Der Blick richtet sich auf die Stadt als soziales Gefüge und als Ort vielfältiger Handlungsabläufe. Randbereiche des Alltäglichen werden beleuchtet und auf unterschiedliche Weise zum Thema gemacht.

Die einzelnen Positionen setzen sich mit Raum, seiner Konstruktion, Nutzung, seinen Möglichkeiten und Beschränkungen auseinander. Das Zurücklassen, Verändern, Aufnehmen und Eingreifen sind künstlerische Strategien, die in der Ausstellung zur Diskussion gestellt werden. Zurücklassen – Aufgreifen – Aneignen versteht sich als prozesshaftes Projekt, mit unterschiedlichen Zusammenstellungen von künstlerischen Positionen. Präsentationen fanden bereits in der notgalerieSeestadt Aspern und im afo – architekturforum oberösterrichstatt.

http://www.fotofluss.at/content.php?id=72&ausstellung=408&details=1&jahr=2020

Onlineausstellung: http://alien.mur.at/zaa/
http://alien.mur.at/zaa/hagyo.html

ZENSUR und MEINUNGSFREIHEIT

Mit Arbeiten von Mirkan Deniz I Silke Maier-Gamauf & Romana Hagyo I Santiago Sierra I Arye Wachsmuth

Gallery Forum, Zagreb, Januar 2020
https://express.24sata.hr/kultura/pritisci-na-kulturu-i-medije-u-21-stoljecu-su-jos-veci-24107

Museum of Modern Art, Ljubljana, Februar 2020
Pritisci na kulturu i medije u 21. stoljeću su još veći (2020)
hhttps://4d.rtvslo.si/arhiv/kultura/174669654?fbclid=IwAR0W5pCD1LvyK1_Al5aR4DUy9soInYvYSLCP2zWM3ARHQIm-MmfkYTB10zs

Galerie Rudolf Leeb, 1070 Wien
Initiiert und kuratiert vom katalanischen Kulturverein in Wien
https://www.galerierudolfleeb.at/blogs/press/zensur-und-meinungsfreiheit

Unser Beitrag zur Ausstellung „Zensur und Meinungsfreiheit“ stellte die Ereignisse um das Projekt „Audiowalk Seestadt“ (von Romana Hagyo und Silke Maier-Gamauf, 2019) zur Diskussion. Das im Rahmen von Kunstland Nord / Notgalerie realisierte Kunstprojekt im öffentlichen Raum war einem Prozess der Demontage ausgesetzt.

Interview in der Zeitschrift Bildpunkt Winter 2019: http://www.igbildendekunst.at/bildpunkt/2019/spatium-libre/hagyo-maiergamauf.htm

Podiumsdiskussion: Demokratischer Rückschritt? Die Lage der Meinungsfreiheit in Europa
Mit: Yvonne Gimpel (IG Kultur Österreich), Berivan Aslan (WU-Wien, Die Grünen), Hannes Tretter (Universität Wien, Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte), Julia Herrnböck (Reporter ohne Grenzen), Salvador Espada (Unidas Podemos Austria), institutionelle*r katalanische*r Vertreter*in (tba)

AUDIOWALK KUNSTLAND NORD / NOTGALERIE

Silke Maier-Gamauf mit Romana Hagyo
http://reinholdzisser.com/NWN/kunstland_nord.html

Diese Arbeit schuf eine Kontroverse. Der letzte Stand ist, dass sämtliche Schilder von Unbekannten abgeschnitten wurden und zwei der Schilder gestohlen wurden. Der Audiowalk befasst sich mit Straßen, die fiktiv im Rahmen von Kunstland Nord nach Frauen* benannt werden und geht diese im Sinne einer Spurensuche nach Leben und Werk dieser Frauen hörbar ab. In der Installation werden Straßen, die im Entstehen sind oder momentan nur auf Plänen existieren, mittels fiktiven Straßenschildern nach Frauen benannt. Der Audiowalk gibt die Möglichkeit, die Route selbst zu wählen, auf jedem Straßenschild befindet sich ein QR-Code, der zu den Informationen über die Person führt.

30 Jahre FLUSS – Where Are We Now?

Ausstellung 08. 09. 2019 – 29. 09. 2019
Schloss Wolkersdorf, Galerie 1 + 2, Salon

Eine speziell inszenierte Mitgliederausstellung Where Are We Now? wirft einen Blick auf die ersten 30 Jahre von FLUSS als künstlerische Retrospektive eines Vereins über drei Jahrzehnte aus heutiger KünstlerInnenperspektive.

GABRIELE-HEIDECKER-PREISVERLEIHUNG

Do, 6. Juni 2019, 19:00 Uhr,​ afo-architekturforum oö, herbert-Bayer-Platz

Wir laden herzlich ein, gemeinsam die von einer Fachjury gewählten Preisträgerinnen 2019, Romana Hagyo/Silke Maier-Gamauf und Julia Zdarsky, im und in Kooperation mit dem afo-architekturforum oö zu feiern.​ Moderation: Daniela Wagner-Höller​

​​​​In Erinnerung an die Linzer Architektin und Künstlerin Gabriele Heidecker vergeben die Grünen Linz bereits zum sechsten Mal den Gabriele-Heidecker-Preis. Der Frauen-Kunstpreis wird nunmehr biennal vergeben, ist daher heuer erstmals mit 10.000 Euro dotiert und wird von Eva Schobesberger gestiftet.

https://linz.gruene.at/schwerpunkte/gabriele-heidecker-preis

ROMANA HAGYO: ZWISCHEN ASPHALT UND KAMERA

Kepler Salon Linz, Vortrag in der Reihe „Zwischen“, 20.3.2019

Der Vortrag stellt anhand des Projektes „Test.Test.Liegen“ (von Romana Hagyo und Silke Maier-Gamauf) Möglichkeiten der künstlerischen Intervention an der Schnittstelle von privaten und öffentlichen Räumen zur Diskussion.

Eine Veranstaltung der Katholischen Privat-Universität Linz in Kooperation mit dem Kepler Salon. Gastgeberinnen sind Sibylle Trawöger und Barbara Schrödl.

http://www.kepler-salon.at/de/Personen/Hagyo-Romana

Zurücklassen – Aufgreifen – Aneignen

Archtekturforum Oberösterreich, Eröffnung 4.12.2018, 19 Uhr

https://afo.at/programm/zuruecklassen-aufgreifen-aneignen

Konzept: Maria Hanl, Silke Maier-Gamauf, mit Arbeiten von
Elisa Andessner, Rahel Bruns, Romana Hagyo, Maria Hanl, Silke Maier-Gamauf, Christoph Schwarz, Reinhold Zisser


16. eopictureNight10+5

29.11.2018, 19 Uhr, Depot Wien

Beiträge von unter anderem: Romana Hagyo/Silke Maier-Gamauf, Thomas Jelinek, Gertrude Moser-Wanger, Minna Antova, Johanna Tatzgern

Link zur Veranstaltung

Zurücklassen – Aufgreifen – Aneignen

Konzept: Maria Hanl, Silke Maier-Gamauf

mit Arbeiten von
Elisa Andessner, Rahel Bruns, Romana Hagyo, Maria Hanl, Silke Maier-Gamauf, Christoph Schwarz, Reinhold Zisser

Eröffnung am 14.10.2018
von 15.00 – 20.00 Uhr
16.30 Verortung(en) – performative Intervention von
Goldfuß unlimited / Johanna Tatzgern

Ort: notgalerie
Urbanes Feld, 1222 Wien
U2 Aspern Nord (Seestadt Wien)

WORKSHOP IM RAHMEN DER TAGUNG „IN SICHTBARE UND UNSICHTBARE ORDNUNGEN EINGREIFEN“

Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst, Universität Salzburg, 2018

Fotos: Hagyo/Maier-Gamauf und Teilnehmende