Forschung

Über das Wohnen im Bilde sein

Im Kontext der Debatte um Potentiale und Grenzen künstlerischer Forschung unternimmt die Studie „Über das Wohnen im Bilde sein“ das Experiment, die Arbeitsweisen der Kunstwissenschaft und der bildenden Kunst abseits wechselseitiger Illustration oder Interpretation zu verbinden. Romana Hagyo befragt Konzeptionen des Öffentlichen und Privaten und deren Verknüpfung mit geschlechterspezifischen Zuschreibungen in ausgewählten Darstellungen des Wohnens in der zeitgenössischen bildenden Kunst. Es werden Projekte von Maja Bajević, Christian Hasucha, Hiwa K, Dorit Margreiter, Julia Scher und anderen diskutiert, die die Diffusion öffentlicher und privater Räume im Wohnen zum Thema machen. Ein Schwerpunkt liegt auf der potenziellen Durchdringung öffentlicher und privater Räume im Kontext von Flucht, Migration und Obdachlosigkeit. Parallel untersuchen die künstlerischen Arbeiten „Test.Test.Liegen“ und „SOFA-STOFF“ von Romana Hagyo und Silke Maier-Gamauf diese Fragen und werden in die Reflexion einbezogen.

Romana Hagyo: Über das Wohnen im Bilde sein. In künstlerischer Zusammenarbeit mit Silke Maier-Gamauf. Passagen Verlag 2020 (in Herausgabe)